Geschichte der Flüsse Arg. - Urug. - Parag. - Bras.
Die Sprache der südamerikanischen Ureinwohner Guaraní hat ein großes Erbe in den Ländern Paraguay und Uruguay hinterlassen – so bedeutet Uruguay “Fluss der bunten Vögel“, Paraguay heißt „wo der Ozean beginnt“ und der Name der weltgrößten Wasserfälle Iguacu meint übersetzt „die großen Wasser“. Diese Reise kombiniert 3 Länder, die entlang ihrer größten Flüsse beginnend mit den Iguacu-Fällen, über den Rio Parana und Rio Paraguay bis zum Rio de la Plata mit dem atlantischen Ozean verbunden sind. Ein Weg voller Kultur, Geschichte und Traditionen, mit einer einzigartigen Flora und Fauna und beeindruckender Natur… ein Weg der unvergesslichen Eindrücke. Unsere Reise führt Sie von der argentinischen Hauptstadt über den Rio de la Plata in das kleine Land Uruguay mit seinen großen Rinderfarmen, kolonialen Städten und mehr als 600km Küste. Von hier geht es weiter in das Binnenland Paraguay. Entdecken Sie unberührte Natur und historische Monumente, wunderschöne Wasserfälle und moderne Ingenieurskunst.
1. Tag: Ankunft in Buenos Aires Nach Ihrer Ankunft in Buenos Aires Transfer zu Ihrem Hotel. Am Nachmittag haben Sie etwas Zeit sich zu akklimatisieren, bevor Sie abends eine typisch argentinische Tangoshow besuchen und damit zum ersten Mal in das südamerikanische Lebensgefühl eintauchen können.
2. Tag: Buenos Aires Bei einer halbtägigen Stadtrundfahrt sehen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Metropole, so z.B. das Hafenviertel La Boca, den berühmten Friedhof von Recoleta mit dem Grab Evita Peróns, den eleganten Stadtteil Palermo sowie den Kongresspalast und die Casa Rosada. (F/-/-)
3. Tag: Buenos Aires - Colonia del Sacramento Nach dem Frühstück folgt Ihr Transfer zum Hafen. Von hier starten Sie die Überfahrt mit der Schnellfähre „Buquebus“ über den Rio de la Plata nach Colonia del Sacramento. Am Hafen werden Sie dann bereits von Ihrer örtlichen Reiseleitung erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt können Sie die romantischen, kopfsteingepflasterten Gassen erkunden und viele Erinnerungen an die raue Kolonialzeit von Colonia del Sacramento entdecken (UNESCO Weltkulturerbe). Mittagessen inklusive. (F/M/-)
4. Tag: Colonia del Sacramento – Estancia Finca Piedra Morgens fahren Sie zusammen mit Ihrer deutschsprachigen Reiseleitung zur Estancia Finca Piedra, welche zum verschlafenen Städtchen „Mal Abrigo“ und zur „Mahoma-Bergkette gehört. Diese Estancia ist der ideale Ort um Erholung, eine exzellente Küche, Ausritte und hervorragende Weine aus eigenem Anbau miteinander zu kombinieren. Auf dieser Estancia genießen Sie Vollpension! (F/M/A).
5. Tag: Estancia Finca Piedra Spannende Ausritte, Besuch der Weinplantagen, Mittag auf der Estancia; hier haben alle Gäste die Möglichkeit, typisch uruguayische Küche aus natürlichem Anbau zu genießen. Testen Sie hervorragendes Essen direkt vom Feld auf Ihren Teller. „Parillas“ oder Indoor-Grillfeste gehören hier zu den Favoriten, eine perfekte Kombination von frischem Gemüse und exzellentem Fleisch. All das natürlich begleitet von Weinen höchster Qualität aus eigenem Anbau. (F/M/A)
6. Tag: Estancia Finca Piedra - Montevideo Morgendlicher Transfer nach Montevideo, wo Sie bereits erwartet und in ihr Hotel begleitet werden. Im Anschluss starten Sie zu einer halbtägigen Stadtrundfahrt mit Besuch der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Montevideos. Übernachtung in Montevideo. (F/-/-)
7. Tag: Punta del Este Ganztagesausflug nach Punta del Este, Lateinamerikas berühmtestem Badeort. Es begleitet Sie auch auf dieser Tour Ihre bekannte deutschsprachige Reiseleitung. Eintritt im berühmten Casapueblo-Museum inklusive. (F/-/-)
8. Tag: Montevideo – Asuncion Nach dem Frühstück Fahrt zum Flughafen von Montevideo, wo der Weiterflug in die paraguayische Hauptstadt Asunción folgt. Nach Ihrer Ankunft am Flughafen Pettirossi werden Sie in Ihr Hotel Portal del Sol gebracht. Am Abend können Sie im Restaurant Servi Blanco bei einer Folkloreshow inklusive Abendessen typisch paraguayische Lebensart genießen. (F/-/-)
9. Tag: Historisches Asuncion Am Vormittag erfahren Sie bei einer Stadtrundfahrt mit Rundgang durch das historische Zentrum alles Wissenswerte über die Geschichte der paraguayischen Hauptstadt von der spanischen Kolonialzeit über die Unabhängigkeit und die Blütezeit unter López, bis in die Moderne. Unter anderem besuchen Sie das „Casa de la Independencia“, die Catedral Metropolitana und den Panteón Nacional de los Héroes. Zum Abschluss können Sie im traditionsreichen Lido eine paraguayische Spezialität, die bekannten Empanadas versuchen! (F/-/-)
10. Tag: Estancia Santa Carmen Sie verlassen nach dem Frühstück auf der Ruta Transchaco Asunción. Bereits nach wenigen Kilometern erreichen Sie die Brücke Romanzo, die Ihnen einen einmaligen Blick aus der Ferne auf Asunción beschert. Die Brücken Romanzo und Nanawa in Concepcion sind die beiden einzigen Brücken, die den Osten mit dem Westen Paraguays verbinden. Auf der Fahrt Richtung Nordosten werden Sie von Palmenwäldern begleitet, die typisch für den Chaco Bajo (feuchten Chaco) sind. Dieser Teil des Landes ist Überschwemmungsgebiet des Rio Paraguays und besitzt eine unglaubliche Artenvielfalt. Vor allem kann man hier sehr gut Vögel beobachten, die sich während des Tages an den Teichen (Tajamar) tummeln. Sie erreichen bei Kilometer 62 die Estancia Santa Carmen, auf der Sie den Tag verbringen werden. Unter anderem können Sie den Peones (Arbeiter auf der Estancia) bei der Arbeit über die Schulter schauen. Den Großteil des Tages verbringen Sie auf dem Gelände, in Begleitung eines Kenners der paraguayischen Vogelwelt. Am späten Nachmittag werden Sie nach Asunción zurückgebracht. (F/-/-)
11. Tag: Estancia San Francisco Sie verlassen morgens nach dem Frühstück, der Ruta 1 folgend, die Hauptstadt Asunción. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Yaguaron, einen kleinen im 17. Jahrhundert gegründeten Ort. Dort können Sie die älteste Kirche Paraguays bewundern, die die Kunstfertigkeit der Guaraní Indianer eindrucksvoll wiedergibt. Danach geht es weiter in den Fischerort Villa Florida. Hier wird in Boote umgestiegen und Sie erleben den Rio Tebicuary ein Stück weit von der Wasserseite aus. Wenige Kilometer weiter erreichen Sie die Estancia San Francisco. San Francisco ist eine typisch paraguayische Estancia mit großen Viehherden, Peones und Pferden. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, Sie können aber auch einen Ausflug in den nahegelegenen Ort San Miguel unternehmen. San Miguel ist vor allem durch seine Lederwaren und Wollbekleidung berühmt. Aber auch die Kirche, die als einzige aus der Zeit der Jesuiten stammt, ist einen Abstecher wert. Am Abend, zurück auf der Estancia, wartet auf Sie das Beste was, die paraguayische Küche zu bieten hat. (F/-/A)
12. Tag: Jesuitenreduktionen Nach dem Frühstück geht ihre Reise weiter in die jesuitische Ruinenstadt Trinidad (Unesco-Kulturerbe der Menschheit). In diesem großen Freilichtmuseum ist eindrucksvoll die ganze Ausdehnung der damaligen Reduktionen mit Wehrtürmen, Schutzmauern, Kathedrale und festen Unterkünften für ca. 4.000 Personen erkennbar. Leider ist von dem damals noch vorhandenen, die Reduktion umgebenden undurchdringlichen Urwald nichts mehr erhalten geblieben. Die filigranen Steinmetzarbeiten zeugen von den handwerklichen Fähigkeiten der Guaraní. Im Anschluss besuchen Sie das 10 km entfernte Örtchen Jesús mit der Ruine, der auf einem Hügel im romanischen Stil errichteten Basilika. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung. Auf der Weiterfahrt nach Bella Vista besichtigen Sie eine der vielen Yerba Mate Plantagen und eine Yerba Mate Fabrik. Die Yerba Mate ist das Nationalgetränk der Paraguayer und wird sowohl warm als auch kalt, dann Terere genannt, getrunken. Am späten Nachmittag erreichen Sie ihr Hotel in der deutschen Kolonie Bella Vista. (F/-/-)
13. Tag:: Bella Vista – Foz de Iguaçu Früh morgens verlassen Sie ihr Hotel der Ruta 6 folgend in Richtung Ciudad del Este. Am frühen Vormittag erreichen Sie die Grenzstadt, die für Ihren Handel mit der gegenüberliegenden brasilianischen Stadt Foz de Iguazú bekannt ist. Bevor es nach Brasilien geht, besichtigen Sie Itaipú, das größte Wasserkraftwerk der Erde. Nach diesem Besuch fahren Sie noch eine kurze Strecke Richtung Norden bis in den Nationalpark Tati Yupi und besuchen das Museum „Tierra de los Guaraní”. Dieses Museum ist den Guaraní-Indianern gewidmet und erzählt viel über die Lebensart und Geschichte dieses weitgehend unbekannten Volkes. Um die größten Wasserfälle Paraguays zu bestaunen, biegen wir in Ciudad del Este nach Süden ab. Salto Monday ist Guaraní und bedeutet “Diebe des Wassers” - woher der Name genau kommt, lässt sich heute nicht mehr rekonstruieren. Man weiß nur, dass der Rio Monday eine der Haupthandelsrouten war, die von Ost nach West benutzt wurden, und somit viel befahren war. Nach dem Besuch dieses beeindruckenden Wasserfalls überqueren Sie die Brücke der Freundschaft, verlassen Paraguay und betreten brasilianisches Staatsgebiet. (F/-/-)
14. Tag: Foz de Iguaçu „Die großen Wasser“, wie die Fälle in der Sprache der Guaraní heißen, gelten als die größten Wasserfälle auf der Erde. Auf einer Länge von 4 km ergießt sich das Wasser in über 250 Fälle bis zu 90 m in die Tiefe. Sie können mit dem Bus bis an die Wasserfälle heranfahren, um sich dieses einmalige Schauspiel aus nächster Nähe anzuschauen und haben ausreichend Zeit, die Wanderwege im Nationalpark ausführlich zu erkunden. Am Nachmittag: Transfer zum Flughafen oder Ihrem Anschlussprogramm. (F/-/-)
Anschlußprogramme Hier bietet sich z.B. ein Aufenthalt in Rio de Janeiro, ggfs. kombiniert mit einigen Badetagen in Angra dos Reise oder Buzios an. Gerne machen wir Ihnen ein Angebot nach Wunsch. |