Vietnam, Yunnan & Burma Old Burma Road
Eine Reise zwischen subtropischen Ebenen, Reisfeldern und entlegenen Bergdörfern zu den alten Kulturen und Völkern des Himalaya-Ausläufers Südostasiens. Entlang der Old-Burma-Road erreichen wir vom Norden Vietnams über Chinas südwestliche Provinz Yunnan den abgeschiedenen Osten Burmas und besuchen auf unserem Weg die Minderheiten-Dörfer der Hmong und Dao in der Nähe von Sapa, der Bai und Naxi in Yunnan, der Shan, Palaung, Pa O, Intha und Lahu in Burma. Seit Öffnung der Grenzen ist die legendäre „Old-Burma-Road“ auch wieder für Reisende befahrbar und entwickelt sich zur trubelig aufstrebenden Handelsroute zwischen dem verschlossenen Burma und dem südchinesischen Yunnan.
Eine Reise der Gegensätze: Bergdörfer und farbenfrohe Märkte nahe Sapa, schillernd grüne Reisterrassen, beeindruckende Gesteinsformationen des Steinwaldes bei Kunming, alte tibetische Klosterkultur in Zhongdian, faszinierende Tigersprung-Schlucht am Yangtse und die historischen Altstädte von Lijiang, Shaxi und Dali. Im alten Familienpalast der Zhu aus der Qing Dynastie übernachten wir gar wie zu Kaisers Zeiten! Dann erwartet uns Burma mit seiner traditionellen Lebensweise: Dörfer der Palaung, der Gokteikh-Viadukt, die ehemals koloniale Hillstation Maymyo, die alte Königsstadt Mandalay mit ihren Klöstern und Pagoden und schließlich der malerische Inle See umgeben von den Shanbergen. Auf leichten Wanderungen, per Fahrrad und - wer mag - auf dem Pferderücken nähern wir uns der Natur und den Menschen der Region.
1. - 2. Reisetag: Frankfurt – Hanoi Von Frankfurt startet der Flug nach Hanoi, das wir voraussichtlich gegen Vormittag des zweiten Tages erreichen. Bereits am Nachmittag beginnen erste Besichtigungen in der vietnamesischen Metropole, die als eine der schönsten Asiens gilt. Übernachtung in Hanoi.
3. Reisetag: Fahrradtour aufs Land & per Nachtzug in die Berge nach Sapa Früh am Morgen startet unsere Fahrradtour in die Umgebung von Hanoi. Kaum zu glauben, wie sich unweit der Großstadt die Landschaft von ihrer idyllischen Seite zeigt: Ochsenkarren, schwimmende Dörfer, Seen mit Lotusblütenpracht und hoch verehrte Pagoden passieren wir auf unserer kleinen Exkursion per Rad. Nach Rückkehr ins Stadtzentrum bleibt Zeit, Hanoi auf eigenen Wegen zu entdecken. Dann fahren wir gemeinsam zum Bahnhof und besteigen den Nachtzug in die Berge. Übernachtung an Bord des Zuges (4-Bett-Abteile).
4. Reisetag: Sapa – Dorfbesuche bei den Bergstämmen Am frühen Morgen kommen wir in Lao Cai an. Ein kurzer Transfer bringt uns in den 1922 von den Franzosen gegründeten Kurort Sapa, der auf einem Plateau in 1500 Metern Höhe liegt und oft tief in den Wolken versteckt erscheint. Ein malerisches Tal umgibt den Ort am Fuße des Berges Fansipan, der mit 3.143 Metern die höchste Erhebung Vietnams darstellt. Viele Angehörige der farbenfrohen Ethnien der Hmong und Dzao leben hier. Ausführlich wollen wir die Umgebung von Sapa erkunden: Am Vormittag starten wir zunächst mit dem Fahrzeug, später zu Fuß zur Rattanbrücke und dem nahegelegenen Ta Van Dorf, das von den Dzao bewohnt wird. Ein weiterer Fußmarsch bringt uns zum idyllischen Dorf Cat Cat. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Sapa.
5. Reisetag: Über die Grenze nach Yunnan durch die Reisterrassen von Yuan Yang Früh am Morgen unternehmen wir noch einen Ausflug zu einem Dorf der schwarzen Hmong. Eine kleine Wanderung führt vorbei an Reisfeldern, schönen Gärten und Kiefernwäldern. Wenn es die Zeit erlaubt, besuchen wir eine örtliche Schule. Anschließend machen wir uns auf den Weg Richtung Norden zum vietnamesischen Grenzort Lao Cai. Auf chinesischer Seite erreichen wir nach Erledigen der Grenzformalitäten den kleinen Ort Hekou. Von hier startet unsere Fahrt durch eine Landschaft, die von eindrucksvollen Reisterrassen geprägt ist. Seit Jahrhunderten werden diese Terrassen von der ansässigen ethnischen Minderheit der Hani angelegt. Die zum Teil ganz neue Straße führt entlang des roten Flusses, welcher in einer fast geraden Linie durch fruchtbare Täler und tiefe Schluchten in südwestlicher Richtung fließt. Am späteren Nachmittag erreichen wir Xingjie, wo wir im Hotel übernachten. (Fahrtstrecke ca. 200 km/ 3,5 Stunden)
6. Reisetag: Wanderung durch Reisterrassen & Palast aus Kaisers Zeiten Frühaufsteher erleben bei schönem Wetter einen unvergesslichen Sonnenaufgang über den Reisterrassen. Während einer 2-stündigen Wanderung lernen wir die Umgebung um Xingjie näher kennen, welche vor allem von den Minoritäten der Hani sowie der Yi bewohnt wird. Später geht die Fahrt nach Daba, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf die geschwungenen Terrassenfelder genießt. Am späteren Nachmittag erreichen wir auf landschaftlich schöner Strecke Yianshui. Hier erwartet uns eine ganz besondere Unterkunft: Wie zu Kaisers Zeiten nächtigen wir direkt im geschichtsträchtigen, traditionellen Haus der einst wohlhabenden Familie Zhu aus der Qing Dynastie im Herzen der Altstadt. (Fahrtstrecke ca. 100 km/ 3,5 Stunden)
7. Reisetag: Von Jianshui in die Provinzhauptstadt Kunming Am Vormittag besichtigen wir in Jianshui die gut erhaltene Anlage des Konfuzius Tempels (Wen Miao), das alte Westtor der Stadt sowie die „Doppelte Drachenbrücke“ aus der Qing Dynastie. Anschliessend lernen wir das traditionelle Zhang Dorf Tuanshan kennen, welches mit einer einmaligen Holzarchitektur aufwartet. Weiter geht es nach Tonghai, wo wir dem Xiu Shan Berg einen Besuch abstatten. Eine ca. einstündige Wanderung führt uns durch eine interessante Ansammlung von Tempeln und Pagoden aus verschiedenen Dynastien. Gegen Abend erreichen wir Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunnan. (Fahrtstrecke ca. 190 km/ 4,5 Stunden)
8. Reisetag: Ausflug von der Stadt des ewigen Frühlings in die Westberge & den Steinwald Am Morgen unternehmen wir einen kleinen Spaziergang durch den Green Lake Park. Hier erlebt man die Einheimischen bei ihren allmorgendlichen Übungen in Tai Qi, Qi Gong und anderen sportlichen Betätigungen. Anschliessend Fahrt in die Westberge; von dort genießt man einen herrlichen Blick über Kunming und den Dianchi See. Wir besuchen das Drachentor sowie den wunderbaren Huating Tempel aus dem 11. Jahrhundert. Danach fahren wir weiter zu einem der berühmtesten Naturphänomene des Landes – dem Steinwald von Lu‘nan. Durch Erosion und Regen entstanden in Millionen von Jahren bizarrste Felsformationen auf einem Areal von mehr als 260 km². Wir bestauen die oft meterhohen, natürlichen Steinskulpturen im warmen Licht der Nachmittagssonne bevor wir uns auf den Rückweg nach Kunming machen. Übernachtung in Kunming.
9. Reisetag: Per Flug nach "Shangri La" – dem tibetischen Zhongdian Ein kurzer Flug bringt uns ins Hochland des Himalaya nach Zhongdian. Über Jahrhunderte weilte diese Region in Abgeschiedenheit, weshalb sie oft mit dem mythischen Land Shangri La identifiziert wird. Die Stadt, auf ca. 3200m gelegen, ist heute Hauptstadt der autonomen tibetischen Prefektur Deqen. Die ethnische sowie kulturelle Vielfalt verleihen Zhongdian einen ganz besonderen Charme. Die Bevölkerung ist eine Mischung aus Tibetern, Han, Naxi, Yi, sowie Bai. Nach Ankunft besuchen wir einen Aussichtspunkt, von wo aus man einen weiten Ausblick über den Napa See und die Umgebung hat. Am Nachmittag geht es per Fahrrad (ca. 30 Min.) zur sehenswerten Ganden Sumtseling Gompa, ein 300 Jahre altes Kloster, das im 17. Jahrhundert vom 5. Dalai Lama persönlich eingeweiht wurde. Während der Kulturrevolution zerstört, gehört es mittlerweile wieder zu den größten und einflussreichsten Klöstern der Region. Anschliessend Rückfahrt nach Zhongdian. Beim Erkundungsgang durch die malerische Altstadt erklimmen wir auch den „Schildkröten-Berg“. Wer etwas Gutes für sein Karma tun möchte, sollte versuchen, die riesige Gebetsmühle drei Mal im Uhrzeigersinn zu drehen. Das Abendessen (inkl.) nehmen wir gemeinsam in einem typischen, 200 Jahre alten Tibetischen Haus ein - ein ungewöhnliches kulinarisches Erlebnis! Übernachtung in Zhongdian.
10. Reisetag: Wanderung durch die Tigersprungschlucht Wir verlassen das östliche Tibetische Plateau und fahren durch eine stetig wechselnde Landschaft in Richtung Lijiang. Auf halbem Weg machen wir einen Abstecher in die imposante Tiger-Sprung-Schlucht (Hu Tiao Xia), wo die Wassermassen des Yangtse Flusses mit lautem Getöse durch eine an manchen Stellen nur gerade 10 Meter breite Schlucht gepresst werden. Der Legende nach soll hier vor langer Zeit ein Tiger die Schlucht übersprungen haben, um seinen Jägern zu entkommen. Auf einer 2-stündigen Wanderung entlang einem uralten, aus dem Felsen gehauenen Pfad durchwandern wir einen Teil dieser mächtigen Schlucht. Wir folgen dem Yangtse-Tal nach Shigu, wo der Yangtse Fluss von Norden kommend eine Biegung von 180 Grad vollzieht und in praktisch paralleler Richtung wieder gegen Norden fließt. Eine kurze, aber steile Wanderung führt uns zu einem Aussichtspunkt, von wo man einen schönen Blick auf die „First Bend“ hat. Überland geht es weiter nach Lijiang. Wenn wir noch Zeit haben, besichtigen Sie das traditionelle Dorf Shu He. Shu He war eine wichtige Handelsstation für Tee an der bekannten “Tea & Horse Road” auf dem Weg vom Süden Yunnans nach Tibet. Am Abend besteht die Möglichkeit, ein traditionelles Naxi Dongba-Musik Konzert zu besuchen (exkl.). Übernachtung in Lijiang. (Fahrtstrecke ca. 175 km/ 4 Stunden)
11. Reisetag: Lijiang, Baisha & Shaxi: die mytische Kultur der Naxi entdecken! Am Morgen, noch vor dem grossen Besucheransturm, unternehmen wir einen Stadtrundgang durch die wunderbare Altstadt, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben wurde. Die eigentümliche Architektur des Volkes der Naxi sowie schmale Gassen und Kanäle prägen das Bild der kleinen Bergstadt, die auf einem Plateau in 2.600m Höhe zu Füßen des imposanten Jadedrachen-Schneegebirges liegt. Bei dieser Gelegenheit erfahren wir etwas über die Besonderheiten und Geheimnisse der mystischen Naxi Kultur. Am Nachmittag Besuch des romantischen Parks "Teich des schwarzen Drachens". Bei gutem Wetter ergibt sich von hier ein malerischer Ausblick auf den Jadedrachenberg (Yu Long Shan). Anschliessend Fahrt nach Baisha, die ehemalige Hauptstadt des einst einflussreichen Naxi Königreiches. Sie besuchen den Liu Li Tempel, in dem es einige gut erhaltene Fresken aus der Ming Dynastie zu bewundern gibt. Dann fahren wir nach Shaxi. Das wenig bekannte Naxi Dorf im landschaftlich reizvollen Shaxi-Tal war eine wichtige und wohlhabende Handelsstation an der “Tea and Horse Road“. In den 90er Jahren wurde Shaxi durch ein Projekt der Technischen Hochschule Zürich liebevoll restauriert und gilt heute als ein Musterbeispiel eines ursprünglichen Naxi Dorfes. Wir übernachten in Shaxi direkt am Dorfplatz in einem traditionellen uralten Bai-Holzhaus mit 3***-Sterne-Komfort. (Fahrtstrecke ca. 110 km/ 3 Stunden)
12. Reisetag: Wanderung entlang des "Tea and Horse Trails" & Altstadt von Dali Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Ausflug zum nahegelegenen Shibao Berg. Eine etwa 2stündige Wanderung führt entlang des ehemaligen Tea & Horse Trail hoch zum Eingang des Parkes. Anschliessend erkunden wir die zahlreichen Tempel und Pavillons aus verschiedenen Dynastien und bewundern die über 1300 Jahre alten Felszeichnungen – Zeugnisse aus einer Zeit, als sich der Mahayana Buddhismus von Tibet her kommend in Yunnan auszubreiten begann. (Gegen Aufpreis können auf Wunsch als Alternative auch Pferde gemietet werden). Am Nachmittag erfolgt die Fahrt nach Dali. In der trubeligen Altstadt bleibt Zeit für eigene Unternehmungen. Von einem der gemütlichen Teehäuser lassen sich die Stadt, der See und auch die Berge besonders stimmungsvoll genießen. Übernachtung in Dali. (Fahrtstrecke ca. 115 km/ 3 Stunden)
13. Reisetag: Überlandfahrt auf der Old Burma Road nach Tengchong Dali befindet sich am westlichen Ufer des idyllischen Erhai Sees am Fuße des eindrücklichen, bis zu 4000m hohen Cang Gebirgszuges. Im 9. Jahrhundert war Dali die Hauptstadt des riesigen Nanzhao Königreiches, bevor die historische Stadt 400 Jahre später von den Mongolen überrannt wurde. Die Gegend um Dali wird vorwiegend von der ethnischen Gruppe der Bai bewohnt, welche bis heute für ihr handwerkliches Geschick (u.a. Bearbeitung von Silber) bekannt ist. Wir besuchen den formvollendeten “San Ta Si“ (3 Pagoden-Tempel) aus dem 9. Jahrhundert. Dann verlassen wir Dali und fahren entlang der alten Burma-Straße durch wunderbare Landschaft nach Baoshan. Eine lange Fahrtstrecke liegt vor uns. Die sog. "Old Burma Road" wurde während des 2. Weltkrieges angelegt als vorrückende Japanische Streitkräfte die Versorgungswege vom Südlichen Burma abschnitten. Unter enormen Anstrengungen baute die Amerikanische Armee unter der Führung von General Joseph Stillwell diese Straße von Ledo in Indien quer durch den Norden Burmas bis nach Kunming in China. Nachdem wir den Mekong Fluss überquert haben, machen wir unseren ersten Stopp in Baoshan, einem alten Seiden- und Baumwoll-Handelsplatz, der seit dem dritten Jahrhundert zahlreiche Händler bis aus Indien hierher gezogen hat. Ihre Nachkommen sind noch heute hier ansässig. Wir überqueren den Nu Jiang (Salween River) sowie das eindrückliche Gaoligong Massiv. Über eine kurvenreiche Strecke erreichen wir am Abend nach manchmal beschwerlicher, aber erlebnisreicher Fahrt Tengchong. Übernachtung in Tengchong. (Fahrtstrecke ca. 360 km/ 7,5 Stunden)
14. Reisetag: Vulkane, heiße Quellen und der Yun Feng Shan Das Gebiet um Tengchong ist bekannt für seine seismologischen Aktivitäten. Die Stadt wird von über 90 erloschenen Vulkankegeln umgeben und die zahlreichen heißen Quellen sind beliebte Ausflugsziele für die Einheimischen. Am frühen Morgen fahren wir zum nahegelegenen Yun Feng Shan, auf dessen Spitze sich ein daoistisches Kloster befindet. Den steilen Aufstieg erleichtert zunächst ein Sessellift; die verbleibenden 500 Treppenstufen legen wir zu Fuß zurück. Von der Spitze des Berges genießt man eine wunderbare Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Anschließend fahren wir vorbei am alten, traditionellen Dorf Heshun nach Lianghe, wo wir die alte Residenz der Qing Dynnastie des einst unabhängigen Staates Nandian besichtigen. Durch die beeindruckende Berglandschaft gelangen wir über Longchuan schließlich gegen Abend in die aufstrebende Grenzstadt Ruili. Das stetig wechselnde Landschaftsbild entschädigt für die etwas längere Fahrt. Wer noch Energie verspührt, kann am Abend den geschäftigen Nachtmarkt von Ruili besichtigen. Übernachtung in Ruili. (Fahrtstrecke ca. 250 km/ 6,5 Stunden)
15. Reisetag: Über die Grenze in Burmas verborgenen Osten Wir passieren die Grenze nach Burma, die erst seit einigen Jahren für Touristen geöffnet ist. Nach Erledigen der Grenzformalitäten erreichen wir den burmesischen Ort Muse, der sich durch die Grenzöffnung überwiegend dem Handel mit China zugewandt hat. In den umliegenden Dörfern leben zahlreiche Minderheiten der Lisu, Kachin, Palaung und Shan, die sich ihre traditionelle Lebensweise erhalten haben. Auf den Spuren der berühmt-berüchtigten Old Burma Road reisen wir weiter nach Lashio. Die Stadt liegt in einem von Bergen umgebenen Becken auf einer Höhe von 855m. Nach Ankunft besuchen wir den trubeligen, bunten Markt, auf dem sich moderne Waren mit den traditionellen lokalen Produkten mischen. Sehenswert ist auch der Quan Yin San Tempel, er ist der wichtigste und vermutlich größte chinesische Tempel in Myanmar und verweist auf die große chinesische Gemeinde in Lashio. Wenn Zeit bleibt, wollen wir noch ein Dorf der farbenprächtig gekleideten Palaung in der Nähe von Lashio besuchen, welches per Fuß in einer leichten Wanderung (ca. 1 Stunde) zu erreichen ist. Übernachtung in Lashio. (Fahrtstrecke ca. 190 km/ 5 Stunden)
16. Reisetag: Abenteuerliche Bahnfahrt über den Goktheik Viadukt ins koloniale Pyin Oo Lwin (Maymyo) Vormittags starten wir zunächst mit dem Fahrzeug durch eine wunderschöne Landschaft via Kyauk Me zur Bahnstation nach Naung Pan. Eine der sicherlich beeindruckendsten Zugstrecken liegt vor uns: Die Fahrt über den ca. 700 m langen Goktheik Viadukt, der über eine ca. 300m tiefe Schlucht führt. Die faszinierende Eisenbahnbrücke wurde von der Pennsylvania Steel Company vor über 100 Jahren gebaut. Damals war dies die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Welt und galt als Pionierleistung der Brückenbaukunst. Die Fahrt im Schritttempo (Fahrtdauer ca. 45 Min) bietet atemberaubende Ausblicke in die Landschaft. Wir erreichen die ehemalige britische Hillstation Maymyo: ein pittoresker Bergort, der aufgrund seines angenehmen Klimas ein beliebtes Ausflugsziel ist. Neben dem botanischen Garten, der von Colonel May eingerichtet wurde, haben sich zahlreiche architektonische Relikte aus der Kolonialzeit der Engländer erhalten. Übernachtung in Pyin Oo Lwin.
17. Reisetag: Pferdekutschen, Wasserfälle und die letzte Königsstadt – Mandalay Mit Pferdekutschen besuchen wir zunächst den örtlichen Markt mit seinem farbenprächtigen Vielvölkergemisch. Dann machen wir uns erneut auf den Weg in die Natur: Wir besichtigen die Peik Khyin Myaung Höhlen, die so alt sind wie das Land selbst. Von dort reisen wir weiter zu den Pwe Kyauk Wasserfällen, die aufgrund ihrer idyllischen Lage von den Burmesen gern als Kulisse für ein gemütliches Picknick aufgesucht werden. Schließlich gelangen wir aus den Shan-Bergen durch eine landschaftlich reizvolle Region mit schier endlos scheinenden Reisfeldern in die alte Königsstadt Mandalay. Übernachtung in Mandalay.
18. Reisetag: Burmas königliche Vergangenheit in Mandalay und Amarapura Wir brechen auf zu einem Ausflug in die alte Königsmetropole Amarapura, die ca. 15 km von Mandalay entfernt liegt. Neben dem Maha Gandayone Kloster, in dem über Eintausend Mönche leben und studieren, wollen wir die pittoreske U- Bein Brücke beschreiten, die vor über 200 Jahren auf Hunderten von alten Teakholzpfählen errichtet wurde. Danach lernen wir die ortsansässige Seidenweberei kennen und bewundern die Buddha-Statuen des Bagaya-Klosters. Am Nachmittag findet dann eine ausführliche Besichtigungstour durch Mandalay statt: Sowohl die Mahamuni Pagode als auch das hölzerne Golden Palace Kloster und die Kuthodaw Pagode mit dem größten Buch der Welt aus Marmor stehen auf dem Programm. Den Sonnenuntergang wollen wir zum Abschluss des Tages vom Mandalay Hill aus genießen. Übernachtung in Mandalay.
19. Reisetag: Hinauf ins Hochland der Shan zum malerischen Inle See Ein kurzer Flug bringt uns nach Heho in den Shan State. Überland geht es nach Nyaung Shwe, wo wir unsere Boote besteigen und vor malerischer Kulisse zu unserem Hotel am Inle See schippern. Später führt uns eine Bootstour mit dem motorbetriebenen Einbaum über den spiegelnd blauen See zu den schwimmenden Gärten. Wir besuchen die Phaung Daw Oo Pagode und eines der 17 Dörfer an den Ufern des Sees, in dem hauptsächlich die Intha leben. Hier erleben wir den Alltag der Bewohner, die vom Fischen, Weben oder der Zigarrenherstellung leben. Auch das Nga Phe Kyaung Kloster erreichen wir mit unseren Booten und beobachten die Mönche bei ihren Vorführungen mit den Katzen. Unterwegs begegnen uns mit etwas Glück die berühmten Einbeinruderer und wir können ihnen beim Fischfang zusehen. Der malerische Inle See mit seiner prächtigen Bergkulisse nimmt uns in seinen Bann. Übernachtung am Inle See.
20. Reisetag: Überwucherte Pagoden am südlichen Ufer des inle Sees Ein ganzer Tag an diesem idyllischen Gewässer liegt vor uns! Per Boot gelangen wir zum südlichen See-Ufer ins Dorf In Dein. Vom Dorf aus geht es zu Fuß auf einer leichten Wanderung den idyllischen Hügel im Gebiet Alaung Sitthou hinauf, auf dem sich zahlreiche von Vegetation überwucherte und halb verfallene Stupas und Pagoden befinden. In dem kleinen Dorf Sae Ma besuchen wir anschließend die kleine Dorfschule. Wir wandern zurück an den See und genießen die Fahrt vorbei an prächtigen Wasserhyazinthen und Tomatenstauden zu unseren Hotelbungalows. Übernachtung am Inle See.
21. Reisetag: Golden glänzende Metropole Yangon Am Vormittag fliegen wir von Heho in die burmesische Metropole Yangon. Mit einer Besichtigungstour wollen wir die Sehenswürdigkeiten der liebenswürdigen Stadt am Yangon Fluss erkunden. Neben der Sule Pagode steht auch der Besuch des Kandawgyi Sees auf dem Programm. Viel Zeit nehmen wir uns für die berühmte Shwedagon Pagode, dem Wahrzeichen von Yangon. Die malerische Stimmung bei Sonnenuntergang bereitet uns einen unvergesslichen Abschied von einer Reise zu den Völkern und Kulturen des südöstlichen Himalaya-Ausläufers. Übernachtung in Yangon.
22. Reisetag: Yangon – Frankfurt/ Rückflug Der Vormittag steht zur freien Verfügung, um beispielsweise einen kleinen Abstecher zum berühmten Scott Market zu unternehmen und noch letzte Einkäufe zu tätigen. Aber natürlich kann der Tag auch für weitere Besichtigungen genutzt werden. Voraussichtlich am späten Nachmittag bringt uns der Bus zum Flughafen und wir starten unseren Rückflug nach Deutschland.
23. Reisetag: Ankunft in Deutschland Ankunft in Frankfurt und individuelle Heimreise.
VERLÄNGERUNGSMÖGLICHKEIT Bagan: Für all Jene, die zum ersten Mal in Burma sind, empfiehlt sich zusätzlich ein Besuch der beeindruckenden Pagodenebene von Bagan. Hierbei verlassen Sie am 21. Reisetag die Gruppe und fliegen von Heho nach Bagan. Dort erwarten Sie zwei Tage lang ausgiebige Besichtigungen von Pagoden und Tempeln, bevor es weiter nach Yangon geht.
1.-2. Reisetag (= 21.-22. Reisetag): Per Flug von Heho nach Bagan: Pagoden – soweit die Blicke reichen! Ein Transfer bringt Sie vom Inle See zum Flughafen von Heho. Per Flug erreichen Sie Bagan voraussichtlich am Nachmittag. Nach einer kurzen Pause starten Sie zum Tayoke Pyay, um einen ersten Blick auf die Ebene von Bagan im malerischen Licht des Sonnenuntergangs zu werfen. Ursprünglich gab es hier 13.000 Pagoden, Paläste und Tempel, heute sind es immerhin noch ca. 2.200. Einige der wichtigsten und schönsten der Monumente werden Sie besichtigen, darunter den Ananda-Tempel und die Shwezigon-Pagode uvm. Daneben besuchen Sie den Markt von Nyaung U und eine der traditionellen Lackwarenwerkstätten. Per Pferdekutsche geht es am späten Nachmittag gemächlich durch das Dorf Taungbi zu weiteren Tempeln und dem abendlichen Terrassenblick vom Phya That Gyi Tempel. Zwei Übernachtungen in Bagan.
3.-4. Reisetag (= 23.-24. Reisetag): Auf nach Yangon - gold glänzende Metropole Am Morgen erfolgt der Transfer und Flug in die burmesische Metropole Yangon. Ausführlich werden Sie die Stadt besichtigen, z.B. geht es zur Sule Pagode, zum pittoresken Kandawgyi See und zum Scott Market. Am späten Nachmittag erwartet Sie ein besonderes Highlight: die golden glänzende Shwedagon Pagode im Sonnenuntergang – das Wahrzeichen der Stadt! Am zweiten Tag bleibt Zeit für letzte Einkäufe bevor voraussichtlich am späten Nachmittag der Transfer zum Flughafen erfolgt. Start des Rückflug am Abend mit Ankunft am 5. Reisetag der Verlängerung (= 25. Reisetag der Gesamtreise). Mindestteilnehmerzahl 2 Personen. |